
Seit Jahren setzt sich die Initiative „Frauen.Leben.Freiheit“ dafür ein, die Aufmerksamkeit für die Menschen im Iran und ihren Kampf für Freiheit, Würde und Selbstbestimmung wachzuhalten. Zu den prägenden Stimmen der Bewegung in Münster gehört die Aktivistin Shouresh Shakibapour, die mit unermüdlichem Engagement über die Situation im Iran informiert und Menschen dazu ermutigt, hinzusehen, zuzuhören und Solidarität zu zeigen. Ein Auslöser dafür war die Ermordung der 22-jährigen Kurdin Jina Mahsa Amini im September 2022 in iranischen Polizeigewahrsam.
Unter dem Leitsatz „Hoffnung ist Widerstand“ organisiert die Initiative regelmäßig Kundgebungen, Informationsveranstaltungen und Aktionen, um den Forderungen der iranischen Freiheitsbewegung auch in Deutschland Gehör zu verschaffen. Dabei geht es nicht nur darum, auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen, sondern auch darum, den Mut und die Entschlossenheit der Menschen im Iran sichtbar zu machen.
Songwriterin aus Münster unterstützt iranische Initiative
Um diese Botschaft auf neue Weise zu vermitteln, hat Frauen.Leben.Freiheit gemeinsam mit einer Songwriterin aus Münster zwei Lieder veröffentlicht. Die Musik soll Menschen nicht nur über Fakten und Nachrichten erreichen, sondern auch emotional berühren und Verbundenheit schaffen.

Der erste Song trägt den Titel „Wir stehen auf“ und versteht sich als musikalisches Zeichen der Solidarität mit den Menschen im Iran. Aus ihrer Perspektive erzählt, greift der Text Erfahrungen von Widerstand, Zusammenhalt und Selbstbehauptung auf. Zeilen wie „Wir stehen auf, wir gehen nicht“, „Ihr brecht uns nicht“ oder „Ihr bekommt unsere Würde nicht“ spiegeln den Wunsch nach Freiheit und die Entschlossenheit vieler Menschen wider, für ihre Rechte einzustehen.
Mit dem zweiten Titel „Hoffnung ist Widerstand“ wurde zugleich der Leitspruch von Shouresh Shakibapour vertont. Das Lied steht symbolisch für die Haltung der Bewegung: Trotz Repression, Gewalt und Einschüchterung die Hoffnung nicht aufzugeben. Es soll dazu beitragen, die Stimmen der Menschen im Iran hörbar zu machen und ihre Forderungen nach Freiheit und Gerechtigkeit weiterzutragen.
Die Songs wurden über die Kanäle von Frauen.Leben.Freiheit Münster veröffentlicht und sollen künftig auch bei Kundgebungen eingesetzt werden. Die nächste Kundgebung findet am Samstag, 6. Juni 2026, von 14 bis 15.30 Uhr in der Stubengasse in Münster statt. Sie steht unter dem Motto „Nein zur Todesstrafe im Iran – Freiheit für alle politischen Gefangenen“.
Shouresh Shakibapour gehört zu den treibenden Kräften hinter den Aktivitäten von Frauen.Leben.Freiheit in Münster. Gemeinsam mit der Gruppe Hambastegi (Solidarität) organisiert sie seit Jahren Aktionen, die den Menschen im Iran eine Stimme geben und ihre Anliegen in die Öffentlichkeit tragen. Die neuen Songs sind ein weiterer Baustein dieses Engagements – und eine weitere Stimme für Freiheit, Menschenrechte und Solidarität.
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