Finne baut Erlebnisbrauerei im Hafen Start nach den Sommerferien geplant

Im Herzen der neuen Hafenbrauerei: Finne-Gründer Florian Böckermann und Geschäftsführer Alexander de Ahsbahs. (Foto: Kopfkunst)
Im Herzen der neuen Hafenbrauerei: Finne-Gründer Florian Böckermann und Geschäftsführer Alexander de Ahsbahs. (Foto: Kopfkunst)

In der Hafenkäserei entsteht derzeit ein neues Kapitel Münsteraner Braukultur: Die Finne-Brauerei baut dort eine moderne Erlebnisbrauerei mit Gastraum, Galerie, Kiosk und eigener Produktion. Bereits ab September, also direkt nach den Sommerferien, sollen Besucher dort frisch gebrautes Bier genießen können – direkt an der Hafenkante.

Wie es in einer Medienmitteilung der Finne heißt, umfasst die neue Anlage ein Sudhaus mit acht großen Brautanks und zwei Ausschanktanks, die künftig mehr als 20 Zapfhähne direkt versorgen sollen. Rund 400.000 Liter Bier pro Jahr können dort gebraut werden.

„Kreative Bierstile“

Geplant ist neben Klassikern wie Hellem und Pils auch die Herstellung kreativer Bierstile. Das erste Testbier soll Anfang Juli eingebraut werden – ausschließlich mit Bio-Zutaten. Die Technik stammt vom traditionsreichen Brauanlagenhersteller Kaspar Schulz aus Bamberg. Finne-Geschäftsführer Alexander de Ahsbahs bezeichnete das Unternehmen in der Mitteilung als einen der führenden Partner im deutschen Anlagenbau.

Erlebnisgastronomie mit Hafenausblick

Im Gastraum für 120 Personen, einer Galerie im Obergeschoss und einer Lounge soll sich alles um Bier und Tasting drehen. Auch ein kleiner Außenbereich und ein Kiosk sind vorgesehen. Für Finne-Gründer Florian Böckermann erfüllt sich mit dem Projekt ein lang gehegter Traum: es gebe nichts Frischeres als ein Bier direkt aus dem Tank. „Es ist der letzte Mosaikstein, der Finne noch gefehlt hat.“

Neuer Standort schafft neue Jobs

Durch den neuen Standort entstehen laut Finne rund 20 zusätzliche Arbeitsplätze. Das bisher 30-köpfige Team soll auf über 50 Mitarbeitende anwachsen – Teilzeitkräfte eingeschlossen. Die bestehende Brauerei im Kreuzviertel bleibt dabei bestehen.

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