EVK und UKM kooperieren Patienten sollen durch eine Kooperation zwischen Geriatrie des EVK und Klinik für Neurologie am UKM profitieren

Prof. Dr. Thomas Duning (vorne) behandelt jetzt auch Patienten am EVK zur Freude von (v.l.) Michael von Helden, Dr. Peter Kalvari (beide EVK), Prof. Dr. Heinz Wiendl und Prof. Dr. Dr. Robert Nitsch (beide UKM). (Foto: UKM)

Die Versorgung einer immer älter werdenden Gesellschaft gilt als große Herausforderung für das Gesundheitssystem. Ein zukunftsweisendes neues Angebot für geriatrische Patienten gibt es jetzt im EVK. Im Rahmen einer Kooperation mit dem UKM, verfügt das EVK nun über die Expertise der dort ansässigen Klinik für Neurologie.

Das EVK verfügt nun, durch die Kooperation mit der Klinik für Neurologie des UKM, über ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten – unter anderem MRT- und CT-Bildgebung, Liquoranalytik, Elektro-Enzephalographie (EEG), Elektroneuro- und myographie sowie eine spezifische Schwindel- und Schluckdiagnostik. „Ich freue mich, dieses breite Spektrum an diagnostischen Möglichkeiten vor Ort zu haben. So haben wir schon vieles entdeckt, das man sonst möglicherweise nicht gesehen hätte“, sagt Prof. Dr. Thomas Duning, Oberarzt der Klinik für Neurologie am UKM, der seit Anfang des Jahres 2018 im Rahmen eines Kooperationsmodells am EVK tätig ist. „Ich kann am EVK mein Wissen über altersmedizinische Fragen vertiefen und gleichzeitig die neurologische Versorgung der Patienten ergänzen.“

Die engere Zusammenarbeit beider Häuser sowie Fachrichtungen ist eine strategisch wichtige und richtige Ausrichtung für die Zukunft – und eine Konsequenz, die der klinischen Realität schon jetzt Rechnung trägt, meinen die Experten. Denn: „Statistisch haben zwei Drittel aller altersbedingten Diagnosen eine neurologische Ursache“, sagt Prof. Dr. Heinz Wiendl, Direktor der Klinik für Neurologie am UKM.

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