
Tumult in Münsters angesagtem Kultur-Club: das letzte Konzert der Tournee von Deutschlands erfolgreichster Rockband kann nicht stattfinden. Der Sänger ist plötzlich spurlos verschwunden. Burn-Out? Drogen? Alkohol? Sex? Oder doch ein Verbrechen? Musiker, Manager, Veranstalter und auch die Kripo tappen im Dunkeln. Unser Gastautor Marius Münster hat „Panik! Das hammerkrasse Tournee-Ende“, das neue Buch von Wilhelm Karkoska, gelesen und verrät, worum es geht.
Die Kripo Münster ermittelt. Und schnell erhärtet sich ein Verdacht. JB, die kultisch verehrte Galionsfigur der Rockgruppe „Jo and the Firewalls“, wurde entführt. Die Presse wittert fette Beute. Wildeste Spekulationen werden Schlagzeilen. Und im Internet rotten sich JB-Fans zusammen, um auf eigene Faust nach ihrem Idol zu suchen.

Immer wieder ist von einer ausgeflippten Psychopathin die Rede, die wahrscheinlich die Entführung inszenierte. Und während Presse, Musiker, Fans und Kripo nur mutmaßen, was an diesem Samstag im Mai geschehen sein könnte, erfahren die Leser bald zumindest soviel: tatsächlich wurde JB von einer Frau um die 50 in einem kargen, muffigen Raum an ein unbequemes Bett gefesselt. Aber warum? Das bleibt spannend bis zum Ende des Romans.

Wilhelm Karkoska heisst der Autor dieser außergewöhnlichen Kriminalgeschichte. Noch vor dem Prolog der Story wird darauf hingewiesen, dass "Rückschlüsse durch in diesem Buch genannte Personen auf lebende und auch tote Personen vom Verfasser nicht beabsichtigt und somit rein zufällig" sind. Coverfoto und Buchtitel "Panik! Das hammerkrasse Tournee-Ende" enthüllen aber plakativ, dass das Entführungsopfer Jo Butol deutliche Ähnlichkeiten aufweist mit der Gronauer "Nachtigall aus Billerbeck" Udo L. Und auch die einzelnen Musiker des Panik-Orchesters finden sich fein karikiert wieder bei der Beschreibung der "Firewalls".
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