Bretter, Beats und ein Herz für Kinder 19. skate-aid-night im Skaters Palace / Prominente gaben sich die Hand / Begrüßung durch die Dittmanns und den Oberbürgermeister

Schirmherr Titus Dittmann begrüßt seine Gäste. (Foto: Maximilian Halstrup)
Schirmherr Titus Dittmann begrüßt seine Gäste. (Foto: Maximilian Halstrup)

Bei der 19. skate-aid-night im Skaters Palace in Münster trafen sich am Samstag Prominente, Unternehmer sowie Unterstützer, um die Arbeit von skate-aid zu feiern und zu fördern.

Die Spendengala begann auf einem roten Teppich, auf dem Gründer und Schirmherr Titus Dittmann im Rampenlicht stand – flankiert von zahlreichen Prominenten aus Kultur, Wirtschaft und der münsterschen Szene. Unter den Gästen waren Musiker Thomas D, die Band Fury in the Slaughterhouse, die Stand-Up-Komikerin und Moderatorin Lisa Feller, Moderator Adam Riese und viele bekannte Gesichter aus Münster. Die große Halle war kunstvoll beleuchtet und die Atmosphäre festlich und gleichzeitig offen für Begegnungen, denn während sich der Saal noch füllte fanden schon erste Gespräche statt.

Julius Dittmann vermittelte bei seiner Begrüßung, dass skate-aid für ihn eine Herzenssache ist. (Foto: Maximilian Halstrup)
Julius Dittmann vermittelte bei seiner Begrüßung, dass skate-aid für ihn eine Herzenssache ist. (Foto: Maximilian Halstrup)

Eröffnet wurde der Abend von Julius Dittmann, Sohn von Titus Dittmann, der feststellte: „Im Zentrum steht skate-aid und das, was Skateboarding weltweit mit Menschen macht und wie es sie bewegt. Skateboarding ist eine Lebenseinstellung.“ Die wahre Meisterschaft läge nicht in der Abwesenheit von Stürzen, sondern in der disziplinierten Haltung, die uns Lehre, auch in den krassesten Phasen des Lebens immer wieder aufzustehen. Titus Dittmann folgte mit einer anderen klaren Botschaft: „Egal von welcher Seite man sich dem Phänomen Skateboarding nähert, man kommt immer beim Grundbedürfnis des Menschen an, nämlich dem nach Selbstbestimmung und nach Freiheit. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das Skateboarden es schafft dieses Bedürfnis zu bedienen.“ Auch Oberbürgermeister Tilman Fuchs richtete ein Grußwort an die Anwesenden. „Skate-aid-Projekte sorgen dafür, dass Kindern immer wieder ein Schubs gegeben wird, immer wieder weiter zu machen und sich zu entwickeln.“ Seine Verbundenheit mit der Initiative zeigte er deutlich mit den Worten: „Münster und skate-aid gehört einfach zusammen. Ich bin ein Kind des Südviertels. Skate-aid ist für mich auch privat ein wichtiges Projekt. Im Berg-Fidel gab es die erste Skateanlage in Münster und Titus war Referendar an meiner Schule“, so Fuchs.

Es war auch ein Abend der Begegnungen und Gespräch. Mit dabei Oberbürgermeister Tilman Fuchs. (Foto: Maximilian Halstrup)
Es war auch ein Abend der Begegnungen und Gespräch. Mit dabei Oberbürgermeister Tilman Fuchs. (Foto: Maximilian Halstrup)

Unter den Gästen war Lisa Feller, als bekannte Comedian, ein weiteres Highlight. Seit gefühlt einhundert Millionen Jahren sei sie bereits dabei, habe die Gala auch moderiert. „Ich kenne Titus schon sehr lange und man merkt Projekten an, wenn sie ernst gemeint sind und das ist bei skate-aid so. Deshalb unterstütze ich das sehr gerne.“ Adam Riese, der Moderator der „Adam Riese Show“ in Münster, war ebenso Teil des Abends. Er ist seit Jahrzehnten in der münsterschen Kultur- und Medienlandschaft aktiv. „Die skate-aid-night ist eine schöne Tradition, an der ich gerne teilhabe. Vor vielen Jahren habe ich sie selbst moderiert. Ich hoffe, dass Titus und Julius als sein Nachfolger, es noch sehr lange fortführen.“ Weiter durch den Abend und das bunte Programm führte Moderatorin Mara Bergmann – begleitet von einem bestens aufgelegten Thomas D bei der Versteigerung, bei der teils fünfstellige Beträge geboten wurden. Neben Gesprächen auf der Bühne mit Musikgrößen wie Fury-Bandmitgliedern, entstand ein lebendiger Mix aus Unterhaltung, Engagement und Fundraising. Fury in the Slaughterhouse traten später auf, wobei das Publikum mit Standing Ovations seine Begeisterung zeigte und mit einer Zugabe belohnt wurde.

Im Zentrum der Gala stand jedoch die gemeinnützige Arbeit von skate-aid: Die Organisation setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche weltweit durch Skateboarding gestärkt werden – mit Blick auf Selbstbestimmung, Gemeinschaft und Empowerment. „Als ich skate-aid gegründet habe, erinnert sich Titus, habe ich mich bemüht, dass nicht ich im Vordergrund stehe, sondern die Idee. Dass das jetzt langsam funktioniert und Leute kommen und sagen, ich möchte einen lokalen skate-aid-Verein gründen, macht mich stolz, weil sie es für die Idee tun.“

Thomas D spricht über seine lange Verbindung zu Titus Dittmann – und nennt seine Unterstützung der skate-aid-night eine echte Herzensangelegenheit. (Foto: Maximilian Halstrup)
Thomas D spricht über seine lange Verbindung zu Titus Dittmann – und nennt seine Unterstützung der skate-aid-night eine echte Herzensangelegenheit. (Foto: Maximilian Halstrup)

Musiker Thomas D gab ebenfalls ein Statement: „Ich kenne Titus schon sehr lange und er hat mich oft eingeladen. Das Problem war, dass ich wusste, es würde teuer werden, wenn ich komme“, begann er mit einem Augenzwinkern. „Nein, es ist natürlich eine Herzensangelegenheit. Da muss man supporten. Man wächst zusammen und es ist eine kleine family, auch wenn ich erst das zweite Mal da bin, aber aus der Nummer komme ich wohl nicht mehr raus.“ Thomas D nimmt im Januar seine nächste Soloplatte auf. „Das wird nicht weniger als eine Psychotherapie mit „Dr. Day“, so der Künstler. Es soll darum gehen, was uns Menschen ausmacht und warum wir sind wie wir sind – es geht um Gott, Demut und Liebe. Nach seiner Zeit mit den Fantastischen Vier widmet er sich zunehmend solistischen und spirituellen Themen.

Der Erlös des Abends steht bislang noch nicht offiziell fest – aber durch Eintrittskarten, Spenden und die Versteigerung mit teilweise fünfstelligen Geboten darf mit einem sehr guten Ergebnis gerechnet werden.

Abschließend lässt sich sagen: Die 19. skate-aid-night in Münster war wieder ein bunter und gelungener Abend mit vielen engagierten Menschen und dem einen Zweck: Kinder weltweit fördern und stark machen.

Weitere Fotos gibt es in der Fotostrecke zur skate-aid-night 2025.

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