
Zum neunten Mal hat der B-Side Kultur e.V. zum beliebten B-Side-Festival eingeladen. Nach der Eröffnungsfeier im letzten Jahr, als das endlich fertig gestellte Kultur- und Quartierszentrum im Fokus der Veranstaltung stand, sind diesmal wieder mehr Bands und andere musikalische und künstlerische Acts in den Vordergrund gestellt worden. So war jedenfalls unser Eindruck, als wir uns das Ganze am Samstag angeschaut haben. Dabei haben wir für uns einige interessante, neue Entdeckungen machen können.
Begonnen hatte es am Freitag um 17 Uhr, am Samstag ging es schon mittags los, zunächst vor allem mit Familienprogrammen. Und nach 22 Uhr sollte es dann mit einer Aftershow in der Sputnikhalle am Hawerkamp weitergehen. Bühnen für Konzerte und DJ-Acts gab es diesmal aber auch wieder an anderen Auftrittsorten. So traten Bands wie die Calima Crew mit Lara Mbaye oder TURBO! auf dem Hansafloß auf, das direkt neben der B-Side am südlichen Kai des Stadthafens angelegt hatte. Außerdem gab es wie in den Anfangsjahren am Samstag wieder zahlreiche Acts in Lokalen am Hansaring und diesmal auch auf der Bremer Straße. So haben wir Alex Analog und die Indie-Pop-Band Lost Postcards im Hinterhof des Ex-Kaffee am Hansaring erlebt.
Die Räume in der B-Side selbst tragen neuerdings – vielleicht auch nur für dieses Festival – etwas gewöhnungsbedürftige Namen, wie „Herzstück“, „Aorta“ oder „Schrittmacher“. Im „Herzstück“ haben wir Marcel Bach an den Handpans gesehen, in der großen Veranstaltungshalle „Schrittmacher“ die Band Band Alma Matar mit Stoner Rock und Metal. Besonders begeistert haben uns die Open Air-Konzerte im „Vorhof“. Nach den Stray Dogs und der immer wieder unglaublichen, wahnsinnig mitreißenden „Chaos-Kapelle“ Metzer 58 wurden wir dort von zwei zumindest für uns neue Bands aus Münster überrascht. Zunächst von dem fantastischen Neo-Soul mit funky Disco-Vibes der Band Canapé, und dann von dem Alternative Rock von Birdy and The Shitheads. Das war gerade mal ihr vierter gemeinsamer Auftritt gewesen, wie sie uns nach dem Konzert verrieten. Aber mit den Ausflügen in Richtung Punk oder 80ies wirkte ihr Auftritt sehr erfrischend. Von beiden so unterschiedlichen Bands, sowohl Canapé als auch Birdy and The Shitheads wollen wir in Zukunft gerne mehr hören.
Weitere Bilder vom Samstag beim B-Side-Festival könnt ihr in unserer Fotostrecke sehen:
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