
Eine Frau Mitte 40 will zu einem lange geplanten Roadtrip aufbrechen und bleibt doch stehen. Statt unterwegs zu sein, landet sie in einem Motelzimmer und beginnt dort ein radikales Selbstexperiment. Diese Geschichte erzählt „Auf allen Vieren“, die Bühnenfassung von Miranda Julys Roman, die am Samstag (7. März) um 20:00 Uhr im Theater im Pumpenhaus in Münster gezeigt wird.
Für Sonntag (8. März) ist eine zweite Aufführung angesetzt, sie beginnt bereits um 18:00 Uhr. Im Anschluss an die Vorstellung am Samstag ist ein Gespräch mit den Künstlerinnen angekündigt.
Auf der Bühne stehen Meike Droste und Fritzi Haberlandt. Droste ist einem breiteren Publikum auch aus der TV-Serie „Mord mit Aussicht“ bekannt. Neben Film und Fernsehen arbeitet sie seit Jahren regelmäßig am Theater. Haberlandt gehört ebenfalls zu den prägenden Schauspielerinnen ihrer Generation. Sie wurde unter anderem durch Kinoproduktionen wie „Liegen lernen“ bekannt und ist auch aus Serien wie „Babylon Berlin“ vielen Zuschauerinnen und Zuschauern ein Begriff.
Inszeniert wird der Abend von Sabine Auf der Heyde und Holle Münster. Auf der Heyde arbeitet als freie Regisseurin an verschiedenen Häusern im deutschsprachigen Raum. Holle Münster studierte Regie am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und arbeitet seit 2012 im Theaterkollektiv Prinzip Gonzo.
Inhaltlich kreist „Auf allen Vieren“ um drei Wochen zwischen Ekstase, Kontrolle, Lust und Leere und um die Frage, wie sich Selbstbild und Wahrnehmung in einer Lebensphase verändern, die gesellschaftlich oft wenig sichtbar ist. Wie das Theater im Pumpenhaus in einer Medienmitteilung erklärt, setzt der Abend dabei auf „radikale Ehrlichkeit“ und verbindet das Thema zugleich mit sinnlichen und humorvollen Momenten.
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