
Am 14. Mai fällt in Münster der Startschuss für ein Radrennen, das mit klassischen Wettkämpfen nur wenig gemein hat. „Point of Return“ setzt nicht auf Tempo, sondern auf Taktik, Ausdauer und Abenteuerlust – und dürfte damit zu den ungewöhnlichsten Sportevents gehören, die die Stadt je gesehen hat.
Das Prinzip ist simpel, aber radikal anders: Wer gewinnt, entscheidet nicht die Geschwindigkeit, sondern die Distanz. Vier Tage haben die Teilnehmenden Zeit, ihre eigene Route zu planen, sich so weit wie möglich vom Startpunkt zu entfernen und rechtzeitig wieder zurückzukehren. Start und Ziel ist die B-Side am Hafen. Der Wendepunkt wird per GPS festgehalten: Wer den größten Abstand erreicht und spätestens bis zum 17. Mai um 16 Uhr zurück ist, holt sich den Sieg.
Hinter dem Konzept steht Richard Vienenkötter, selbst passionierter Radwanderer. Seine Idee: ein Rennen, das weniger durch vorgegebene Strecken als durch individuelle Entscheidungen geprägt ist. Statt Windschatten und Sprint geht es um Navigation, Durchhaltevermögen und die richtige Strategie.
Das Interesse ist groß: 150 Startplätze gibt es insgesamt, 130 sind bereits vergeben. Wer noch dabei sein will, sollte sich beeilen – Anmeldeschluss ist am kommenden Sonntag. Teilnehmen kann grundsätzlich jede und jeder, der Lust aufs Radfahren und auf ein außergewöhnliches Format hat. Alle Infos zum Rennen und zur Anmeldung findet ihr beim Medienpartner der Veranstaltung, ALLES MÜNSTER: Point of Return
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