20 Jahre Sparkassen Münsterland Giro Jubiläumsgiro am 3. Oktober führt von Borken nach Münster

Talkrunde mit (v.l.n.r.) Dr. Annegret Saxe, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Münsterland Ost, OB Tilman Fuchs, Dr. Christian Schulze Pellengahr, Landrat Kreis Coesfeld und Rainer Bergmann, Gesamtleitung des Sparkassen Münsterland Giro. (Foto: Jasmin Otman)
Talkrunde mit (v.l.n.r.) Dr. Annegret Saxe, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Münsterland Ost, OB Tilman Fuchs, Dr. Christian Schulze Pellengahr, Landrat Kreis Coesfeld und Rainer Bergmann, Gesamtleitung des Sparkassen Münsterland Giro. (Foto: Jasmin Otman)

In den vergangenen 20 Jahren ist der Giro zu einem der größten Radsport-Events Deutschlands gewachsen. Neben internationalen Top-Profis lockt das Rennen tausende kleine und große Radsportfans am 3. Oktober auf und an die Strecke.

In der heutigen Pressekonferenz gab es nicht nur Einblick in die neue Strecke, sondern gleich auch gute Neuigkeiten: Die Stadt Münster, die vier Kreise des Münsterlandes sowie die Sparkassen der Region verlängern ihr gemeinsames Engagement für das Radrennen bis ins Jahr 2030. „Das ist ein Event, was der Region unglaublich guttut und daher haben wir uns mit dieser Entscheidung nicht schwergetan“, sagt Oberbürgermeister Tilman Fuchs. Auch Dr. Annegret Saxe, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Münsterland Ost, steht voll und ganz hinter dieser Entscheidung: „Der Sparkassen Münsterland Giro verbindet Spitzen- und Breitensport auf einzigartige Weise. Er begeistert Menschen aller Generationen und bringt die Region zusammen. Dieses Engagement langfristig fortzusetzen, ist für uns ein echtes Herzensprojekt und deshalb stehen alle münsterländischen Sparkassen zusammen, um ihn für weitere vier Jahre zu ermöglichen.“

Start in Borken

Erstmals wird Borken als Kreisstadt Startort des Rennens sein. „Das ist natürlich eine große Ehre für uns. Auch weil das Jubiläum des Giros mit unserem 800-jährigen Stadtjubiläum zusammenfällt,“ freut sich Simon Welsing, Fachbereichsleiter der Stadt Borken. „Und während man auf der gesamten Strecke überall nur wenige Sekunden von den Fahrern erlebt, haben Start und Ziel natürlich einen ganz besonderen Wert“, ergänzt Dr. Ansgar Hörster, Kreisdirektor des Kreises Borken. Das Münsterland brauche Marketing, das authentisch ist. Und was könnte da besser passen als das Radfahren?

Am Dienstag fand im A2 am Aasee die Pressekonferenz für den Sparkassen Münsterland Giro 2026 statt. (Foto: Jasmin Otman)
Am Dienstag fand im A2 am Aasee die Pressekonferenz für den Sparkassen Münsterland Giro 2026 statt. (Foto: Jasmin Otman)

Radprofi und sportlicher Leiter des Giros Fabian Wegmann stellte heute gemeinsam mit Gesamtleiter Rainer Bergmann die vollständige Rennstrecke vor, die sich an der Route aus dem Jahr 2024 orientiere. Zu dynamischer Musik verfolgen die Anwesenden am Nachmittag die Leinwand, auf der sich eine Linie in hoher Geschwindigkeit durch die 3D-Karte windet.

Lohnenswerter für Kommunen

Nach dem Start in Borken führt die 205 Kilometer lange Strecke zunächst in Richtung Norden. Bereits nach zwölf Kilometern beginnt bei Weseke die erste Schleife des Tages. Über Südlohn, Stadtlohn, Gescher und Ramsdorf absolvieren die Profis eine rund 37 Kilometer lange Runde, bevor es weiter nach Coesfeld geht. „Wir haben das Konzept verändert, so dass die Strecken mehrfach durch ein Kommune führen. So ist es für die Kommunen lohnenswert, auch ein Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen“, erklärt Bergmann. “Wir sind froh, eine wunderbare Strecke gefunden zu haben. Anspruchsvoll wird sicher die Fahrt durch die Baumberge mit kleinen giftigen Anstiegen und schmaleren Straßen.“ Auf rund 65 welligen Kilometern wird es für die Profis noch einmal richtig herausfordernd, bevor es auf die letzten 50 Kilometer über Billerbeck und Darfeld Richtung Münster geht. Nach einer Runde durch die Innenstadt findet das große Jubiläumsrennen am Zieleinlauf vor dem Schloss sein alles entscheidendes Ende.

Fabian Wegmann und Rainer Bergmann stellten die vollständige Rennstrecke vor. (Foto: Jasmin Otman)
Fabian Wegmann und Rainer Bergmann stellten die vollständige Rennstrecke vor. (Foto: Jasmin Otman)

„Diese Strecke vereint alles, was den Radsport ausmacht: Tempo und anspruchsvolle Passagen. Es wird eine attraktive Ausgabe – passend zum 20. Geburtstag“, sagt Giro-Organisator Rainer Bergmann. Eine erste Testfahrt will der sportliche Leiter Fabian Wegmann am 10. Mai absolvieren.

Wer am „LeezenCup“, dem Giro zum „Selberfahren“ teilnehmen möchte, sollte sich zeitnah einen Startplatz unter www.muensterland-giro.de sichern. Bereits jetzt zeichnet sich ein neuer Teilnahmerekord von über 7.500 Personen ab! Auch das Stadtwerke-Girolino-Laufrad-Rennen für die kleinen Radrennfans wird in diesem Jahr wieder stattfinden. Anmeldungen sind auch hierfür noch möglich.

Unterstütze unsere Arbeit

Unser Lokaljournalismus ist dir mehr wert als nur ein Like? Jetzt spenden!

EUR
Du wirst zu PayPal weitergeleitet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert