Grusel, Mystery und Übersinnliches in der 4. SOAPding-Folge

Wer von den vielen Hauptfiguren beim "SOAPding" wird in der 4. Folge sterben? (Foto: Ralf Emmerich)
Wer von den vielen Hauptfiguren beim „SOAPding“ wird in der 4. Folge sterben? (Foto: Ralf Emmerich)

Am kommenden Wochenende (12. bis 14. Januar 2018) geht die Theaterserie „Das SOAPding“ endlich weiter. Am Freitag ist die Premiere der 4. Folge im Pumpenhaus, die laut Ankündigung „nach Grusel, Mystery und Übersinnlichem riecht“. Um uns darauf einzustimmen, hat die Gruppe Cactus Junges Theater uns eine Zusammenfassung der Folge 3 zugeschickt, die wir hier „abdrucken“ wollen. Für alle – und nicht nur für diejenigen Zuschauer, die beim letzten Mal im Dezember nicht dabei waren – werden sie diese Szenen zu Beginn des 4. Teils noch einmal spielen.

Im Rückblick sieht man: Rauch. Apokalyptische Trompeten. Infernale Stürme. Zuckende Leiber. Schreie. Was passiert da im Keller des Güldenhofs? Nochmal kurz acht Stunden zurück: Dinos Beerdigung findet in der Kellerbar statt. Der Pater aus Folge 1, dessen Angebot unsanft von Tsun Ge ausgeschlagen wurde, taucht auf und sucht anscheinend mehr, als das Trauergespräch mit der Bellini-Witwe. Oswald möchte es zum Fest der Liebe alles etwas kuschelig haben und heckt einen Wichtelplan mit ungeahnten Folgen aus: Staatsanwältin Clair B. und Dr.Oswald P. geraten durch Opernkarten in einen gefährlichen Strudel aus Misstrauen. Chris bekommt von Anne ein Ticket nach Panama, damit er Mutter Perlenbacher die ganze Wahrheit über den Unfall erzählen kann. Pia und Tsun Ge vertragen sich. Robert entdeckt, dass Lea als ihre tote Schwester Rabea agiert. Indizien um Indizien tauchen auf. Anne findet ein urmelaltes Dokument über das Haus, Pia findet heraus, dass ihr Gatte Dino schon lange todkrank war und Chris wird ein Beweisfoto zugespielt, welches die Brüder-Mischpoke in der Unfallnacht zeigt. Er überlebt zwei Mordversuche, einmal durch Lea, die dadurch stracks in die Klinik kommt und der Robert den Mord an ihrer eigenen Familie in die Schuhe schiebt. Und den Tötungsversuch durch Tsun Ge, der sich als jemand mit Herz entpuppt, besonders seitdem Anne um ihn kämpft.

Punsch, Weihnachtslieder, Gemütlichkeit mit allen und plötzlich ist die Mucci weg. Das Inferno bricht aus. Tommy verliert sein Gedächtnis, Mucci erscheint stehend und sprechend vor aller Augen, eine der drei Bardamen stirbt. Und gerade, als wir dachten, jetzt waren`s nur noch zwei…. Hoppla, da taucht Marie-Belle im Glitzerfummel auf. Wie gut, dass Weihnachten nur einmal im Jahr stattfindet…..

An dieser Stelle wird es bei der Premiere am Freitag, 12. Januar 2018 also weitergehen. Und sicher wird wieder eine der Hauptfiguren ihr Leben lassen müssen – aber welche? Weitere Aufführungen gibt es bis zum Sonntag, 14. Januar, sie beginnen jeweils um 20 Uhr, am Sonntag gibt es eine Zusatzvorstellung um 14 Uhr. Kartenreservierungen sind nur unter 0251-233443 oder www.pumpenhaus.de möglich. Die Vorstellungen sind zwar fast schon ausverkauft, aber es gibt ja immer Menschen, die ihre reservierten Karten nicht abholen. Diese nicht abgeholten Karten gehen ab 19.30 Uhr in den freien Verkauf (Preis: 12,- Euro, ermäßigt 7,- Euro). Es ist daher durchaus sinnvoll, sich zur Öffnung der Abendkasse um 19.00 Uhr einzufinden und sich auf eine Warteliste setzen zu lassen. Die Erfahrung hat bisher gezeigt, dass es klappt.

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Ralf Clausen

Ralf Clausen

(rc) - Redakteur bei ALLES MÜNSTER
Ralf kommt aus dem Norden, lebt aber schon seit 1992 in Münster. Er interessiert sich besonders für Musik und Kultur, aber auch für Geschichte und Stadtgeschichten. Im Bürgerfunk moderiert er auf Antenne Münster "Easy Listening - Musik am Feierabend". Einige seiner Schallplatten trägt Ralf schon mal zum Auflegen in eine von Münsters Kneipen, zu denen seine Lieblingsmusik aus den 50er, 60er und gelegentlich auch 70er Jahren passt.

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