Russisches Roulette: Wilsberg-Premiere im Cineplex

Overbeck (Roland Jankowsky) zum Anfassen im Cineplex. (Foto: th)

Overbeck (Roland Jankowsky) zum Anfassen im Cineplex. (Foto: th)

Schlag auf Schlag ging es in den letzten Monaten, was die Ausstrahlung neuer Folgen der beliebten Krimireihe des ZDF anbelangt, gerade einmal 14 Tage vergingen zwischen den letzten beiden Episoden am 20.12.14 und dem 03.01.15. Da überraschte die Nachricht schon, als die nächste Kinopremiere im Cineplex Münster bereits für den 5. Februar angekündigt wurde. Münster-Krimi im Rekordintervall, sicher eine der besseren Jahresanfänge für die Fans des Antiquars und Privatdetektivs Georg Wilsberg.

Am Donnerstag Abend lud man also zum „Russischen Roulette“, um das neueste Werk der Wilsberg-Reihe der Öffentlichkeit zu präsentieren. Premiere heißt auch immer, dass reichlich Darsteller anwesend sind, zum Shakehands, für Fotos und den ein oder anderen Plausch mit dem Publikum, man gibt sich seit jeher volksnah. Wilsberg selbst (Leonard Lansink) ließ sich krankheitsbedingt entschuldigen, sorgte aber mit seinem Freund und Assistenten Ekki (Oliver Korittke) für würdigen Ersatz, Korittke ist schließlich auch ein eher seltener Gast bei den Premieren. Overbeck (Roland Jankowsky) und Grabowski (Vittorio Alfieri) komplettierten die Runde der anwesenden Hauptdarsteller.

Ekki (O. Korittke, rechts) und sein Chef Grabowski (V. Alfrieri, links). (Foto:th)

Ekki (O. Korittke, re.) und sein Chef Grabowski (V. Alfieri). (Foto:th)

Der Film hat es dann in sich, Wilsberg dreht richtig auf und zieht alle Register, organisiertes Verbrechen, Steuersünden, Mord, Prostitution oder Menschenhandel, ein heiterer Streifzug durch die gesamte Welt der Kriminalität. Wie desöfteren in seinem Leben, sieht sich Wilsberg einmal mehr Geldproblemen gegenüber, diesmal ist es das Finanzamt, welches nach einer Steuerschätzung 20.000€ von ihm fordert. Zudem wird er in einen tragischen Autounfall mit einem LKW verwickelt, bei dem eine junge Anhalterin zu Tode kommt. Woher kommen die 20 000 Euro, die die Verstorbene bei sich trug? Und was hat es mit dem Unfallfahrzeug auf sich? Der Fahrer des LKWs ergreift die Flucht, und aus dem Laderaum klettern spärlich gekleidete russische Damen, die sofort im Wald verschwinden. Umso überraschter ist Wilsberg, als just diese Russinnen am nächsten Morgen im Antiquariat auftauchen und ihn um Hilfe bitten.

Viel Stoff für einen Krimi, aber die Macher der Wilsberg-Reihe wären nicht so erfolgreich, wenn sie selbigen nicht in einen rasanten und kurzweiligen Plott packen würden. Klamauk, Spannung und Dramatik in wunderbarer Harmonie mit Schauspielern in Hochform, lassen diesen Wilsberg zu einem wirklichen Highlight werden. Wer für die Premiere keine Karten mehr bekommen hat, muss sich noch bis bis zum Valentinstag gedulden, am Samstag, dem 14.02. ist „Russisches Roulette“ dann um 20:15 Uhr im ZDF zu sehen.

Bilder von den Dreharbeiten zu „Russisches Roulett“ aus dem letzten Jahr seht ihr in unserer Fotostrecke, ein ausführliches Interview mit Schauspieler Vittorio Alfieri („Grabowski“) könnt ihr hier nachlesen.

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Stephan Günther
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STEPHAN GÜNTHER, Gründer bei ALLES MÜNSTER
In Münster geboren und aufgewachsen, ist Stephan Günther dieser Stadt bis heute treu geblieben. Zusammen mit Thomas Hölscher brachte er im Frühjahr 2014 das Onlinemagazin „auf die Welt“. Fasziniert von der Vielfältigkeit der Musik, findet man ihn am häufigsten auf Konzerten, meistens hinter einer Kamera, gerne aber auch mit Notizblock und Stift. Ansonsten hält er seine Augen aber auch für alles andere offen, was in seiner Heimatstadt so passiert.

sg@allesmuenster.de
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Ein Kommentar:

  1. für mich ist“Wolfsbergs“die beste deutsche Krimiserie…..weiter so

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