„Ganz Münster hasst die AfD!“

Die Organisatoren der Gegendemo zählten über 10.000 Gäste. (Foto: cabe)

Die Organisatoren der Gegendemo zählten über 10.000 Gäste. (Foto: cabe)

Mit diesem Slogan lässt sich wohl die Stimmung der Gegenveranstaltung zum Neujahrsempfang der AfD zusammenfassen: Mehrere tausend Teilnehmer protestierten gestern Abend auf dem Prinzipalmarkt, als etwa 200 Parteianhänger im Festsaal des Rathauses zusammenkamen.

Bereits gegen 16:30 Uhr hatte die Gegenveranstaltung mit einem ökumenischen Gottesdienst begonnen, bevor um 17:30 das offizielle Gegenprogramm auf der Bühne in „Münster guter Stube“ startete. Die ersten Schätzungen gingen von ca. 8.000 Teilnehmern aus, angekündigt hatten sich via Facebook 5.000 und gekommen waren, nach Zählungen der Organisatoren, sogar mehr als 10.000. Die Europaflaggen und die dunklen Geschäfte schafften eine stimmungsvolle Kulisse. Rund um Lamberti, Rothenburg und Prinzipalmarkt drängten sich die Menschen aller Altersstufen und Nationen, wurden selbstgemachte Plakate in die Luft gehalten. Dort reichte die Bandbreite von „Nazis raus“ bis zu „AfD wählen ist so was von 1933“, „Wählen ist wie Zähne putzen – wenn man’s nicht tut, wird’s braun“. Der Widerstand gegen die AfD präsentierte sich bunt, laut, vielfältig und, in guter Tradition, vor allem weitestgehend friedlich.

Gehaltvolle Reden, energische Stellungnahmen, die immer wieder eins betonten: Es wird der AfD nicht gelingen, die Gesellschaft mit ihrer rechtskonservativen, rassistischen Haltung  zu spalten, denn nur gemeinsam, in einer vielfältigen Gesellschaft lassen sich die Herausforderungen der Gegenwart meistern. „In Münster sind alle gleich“, betonten auch die Donots, ehe sie ihr Konzert begannen, das dynamisch Toleranz und Menschenrechte einforderte. Etwas, das zu einem anderen Zeitpunkt mit dem schon klassischen Protestlied „We shall overcome“, von unzähligen Teilnehmern gesungen und ebenfalls verlangt wurde.

Carsten Peters (re.) vom Bündnis "Keinen Meter den Nazis" und Stephan Orth von "Münster gegen Pegida" sind zufrieden mit dem Verlauf ihrer Demo. (Foto: cabe)

Carsten Peters (re.) vom Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ und Stephan Orth von „Münster gegen Pegida“ sind zufrieden mit dem Verlauf ihrer Demo. (Foto: cabe)

Und Frauke Petry? Die kam, still und leise, in einem Polizeiwagen. Und während sie die Veranstaltung, gut geschützt, wieder verließ, durften die anderen AfD-Mitglieder die Stimmung in Münster an eigenem Leib erfahren. Verließen sie das Gebäude, sei es um zu rauchen, oder um nach Hause zu gelangen, wurden sie von einer kleinen, aber hartnäckigen Gruppe von Demonstranten empfangen, die sie mit Sirenengeheul, Schimpfworten und „Nazis Raus“ oder „Ganz Münster hasst die AfD“ verabschiedeten – vor, wie auch hinter dem Rathaus.

„Die ganze Aktion war ein Highlight“

Carsten Peters, Organisator der Veranstaltung vom Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ ist sehr zufrieden mit der Veranstaltung und stolz auf die Münsteraner. Sie hätten mit Mut und Aktivität bewiesen, dass die AfD, zumindest in Münster, keine Zukunft habe. Auch wenn sie wiederkäme, es würde wieder und wieder Widerstand geben. Peters zeigte sich begeistert, dass sich so viele verschiedene Bündnisse beteiligen und sich so viele Initiativen in kürzester Zeit gegründet hätten.

Die Gegendemo verlief weitestgehend friedlich, die Polizei erteilte einen Platzverweis, nachdem ein vermummter 17-Jähriger eine selbstgebaute Rakete abfeuerte. „Unser sorgfältig vorbereitetes Konzept hat vollste Wirkung gezeigt“, resümierte Rudi Koriath, Einsatzleiter der Polizei, „wir sind zufrieden mit dem Einsatz und dem Verlauf der Versammlungen.“

 

 

Kerstin Kiehl

Kerstin Kiehl

KERSTIN KIEHL, Redakteurin bei ALLES MÜNSTER
Gerne bei Wind und Wetter draußen unterwegs, Musik- und Theaterliebhaberin, zudem chronisch neugierig, verschlug es mich über diverse Studienorte letztlich nach Münster. Ich schätze an der Tätigkeit bei "ALLES MÜNSTER" vor allem, Menschen kennen zu lernen, neue Sachverhalte erschließen zu können und einen anderen Blick auf Dinge und Ereignisse werfen zu dürfen.

kk@allesmuenster.de
Kerstin Kiehl

Kerstin Kiehl

Gerne bei Wind und Wetter draußen unterwegs, Musik- und Theaterliebhaberin, zudem chronisch neugierig, verschlug es mich über diverse Studienorte letztlich nach Münster. Ich schätze an der Tätigkeit bei "ALLES MÜNSTER" vor allem, Menschen kennen zu lernen, neue Sachverhalte erschließen zu können und einen anderen Blick auf Dinge und Ereignisse werfen zu dürfen. kk@allesmuenster.de

32 Kommentare:

  1. Ganz Münster?
    Münster hat ca. 310.000 Einwohner und ca. 8.000 waren demonstrieren.
    Also lausige 2,5%. Warum immer so den Mund voll nehmen? Typisch deutsche Eigenschaft, wie so oft!

    • Tja, so ist das mit der freien Meinungsäußerung. Die gilt nicht erst ab einer Untergrenze. Daher können auch mitgliederschwache Parteien wie die AfD (0.03% Mitglieder von der Einwohnerzahl) mitreden.

  2. Reinhard Rupsch, MS-Hiltrup

    So viel zur Statistik;
    Es waren 300 Gäste im Rathaus-Festsal anwesend, dazu ca. 50 Journalisten.
    Die AfD hat in Münster 91 zahlende Mitglieder.
    Auf Bundesebene sind es aktuell 26.000 Mitglieder.
    Die Meinungsumfragen der sieben renommiertesten Meinungsforschungsinstitute sprechen der AfD im Gesammt-Durchschnitt 11,2 % zu.
    LINKE = 8,8 %
    Grüne = 8,1 %
    Aktuell ist die AfD somit drittstärkste Kraft nach SPD und CDU/CSU

    • Ach darum sind sie von den Republikanern zur AfD gewechselt. Drittstärkste Partei da schwimmt man dann doch direkt mal mit als Nutznießer….

      • Reinhard Rupsch, MS-Hiltrup

        😀
        Bei den Republikanern bin ich am 21.08.2004 ausgetreten.
        Bei der AfD am 01.01.2004 nach eingehender Prüfung aufgenommen worden.
        So what?

    • Na, dann passt meine Berechnung ja. Sowohl 26000 von 82 Mio, als auch 91 zahlungspflichtige Mitglieder von 310000 ergeben 0,03 %. Ich werte das mal nicht, aber für den achtzigfachen Anteil hat der Herr Murovatz bereits das Prädikat „lausig“ vergeben. Und der scheint auf ihrer Seite zu sein.

  3. Das Wort „Hass“ ist bezeichnend für die Geisteshaltung dieser Demonstranten.Die Afd Wähler und mit Sicherheit auch viele Parteimitglieder, haben Angst um die Zukunft ihrer Kinder und um UNSER Land.Die AfD ist eine demokratisch legitimierte Partei und Hass hat da nichts verloren!

  4. Ich habe auch Angst um die Zukunft meines Kindes und deshalb war ich gestern gerne ein Teil dieser 8000 AFD Gegner.
    Hass ist Krass, aber Liebe ( Nächstenliebe ) ist krasser. Mit der AFD und anderen Patrioten fühle ich mich fremd in diesem Land.
    Gestern war ich froh Teil dieser Masse zu sein und ich bin glücklich über jeden Menschen der sich in die Kälte gestellt hat, war es doch der bessere Platz als die warme ( Gefühlskalte) Rathausstube.

  5. Auch wenn es Ihnen nicht passt und Sie mich krass hassen.Ich wähle trotzdem AfD!

  6. Ehrlich gesagt sind Sie mir und der Rest der gestern im Rathaussaal saß völlig egal, mich stört für was diese Partei steht. Demokratie hört bei mir bei Fremdenhass und Patriotengesülze auf.

    • Und die wird wo bei der AfD vertreten?
      Sie schwärmen von Nächstenliebe? Die Bibel scheint ihnen genauso fremd zu sein wie das Parteiprogramm der AfD.
      Falls Sie mir zeigen wo der Herr Jesus Christus sich bei seinen Feinden entschuldigt und gleichzeitig darum gebeten hat noch mehr Gewalt ( heute: Terror ) abzubekommen und den entsprechenden Punkt im AfD Wahlprogramm zeigen der Ausländerfeindlichkeit o.ä enthält, dann können wir uns auf eine vernünftigen Basis weiter unterhalten. Vorher sind sie für mich ein unwissender der einfach der Masse nachrennt weil es gerade momentan ,,in“ zu sein scheint

      • Hallo Gudrun,

        Feindesliebe ist ein zentraler Bestandteil des Bibel, er wird sogar hin und wieder (fälschlich) als Alleinstellungsmerkmal des Christentums gesehen. Besonders dann, wenn gegen den Koran argumentiert werden soll.

        Immer dann sind Christen plötzlich stolz darauf, das sie ja die vergebende Religion sind.

        Das ist übrigens nicht schlechtes, wenn sie es denn auch so praktizieren würden, wie es Jesus das damals formuliert haben soll:
        Zitat (Mt. 5,35-48) Ihr habt gehört, dass gesagt wurde „Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut keinen Widerstand, sondern, wenn dich einer auf die linke Wange schlägt, dann halte ihm auch die andere hin. Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel, und wenn dich einer zwingen will eine Maile mit ihm zu gehen, dann gehe zwei mit ihm. Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab.

        Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist, du sollst deinen Nächsten lieben und deine Feinde hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen. Damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet, denn er lässt seine Sonne aufgehen im Himmel über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr erwarten? Tun dass nicht auch die Zöllner. Und wenn ihr nur eure Brüder grüsst, was tut ihr damit besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? Ihr sollt vollkommen sein, wie das auch euer Vater im Himmel ist. ( Zitat Ende, Rechtschreibfehler von mir)

        Das Jesus sich nicht im wörtlichen Sinn entschuldigt liegt übrigens daran, dass es dieses Konzept damals noch nicht gab. Man sagte nicht „Entschuldigung“, sondern bat den anderen um Vergebung der eigenen Schuld. Jesus selbst vergab die Schuld sogar denjenigen, die selbst nicht einmal darum gebeten haben, und hat dies sogar alle Christen gelehrt. Sie sagen es jedesmal, wenn sie das Vaterunser beten („wie der Herr uns zu beten gelehrt hat“): „…und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“

        Diese christlichen Grundwerte waren den öffentlich agierenden Mitgliedern der AfD leider in der Vergangenheit nicht mal ein Nachdenken wert.

        Auf welches Wahlprogramm der AfD sollte ich mich übrigens beziehen? (also für welche Wahl) Die Punkte wechseln ja entsprechend.

        Dazu kommt noch, dass die einzelnen Punkte natürlich (wie in allen anderen Parteien auch) vor der veröffentlichung von Juristen auf problematische Formulierungen abgeklopft werden.

        Wenn ich aber mal das Grundsatzprogramm der AfD von 2016 heranziehe, dann fällt schon auf, das es kaum ein Thema, von Sozial- über Familien- bis Wirtschaftspolitik gibt, das ohne eine Adressierung von Ausländern und Angehörigen des Islams auskommt, und ausschließlich deren negativen Aspekte in den Vordergrund stellt.

        Da kann ich leider auch kein „latent“ mehr vor der Ausländerfeindlichkeit erkennen.

        In diesem Sinne, „lassen sie sich nicht von Ihrer Zukunftsangst lähmen, und suchen Sie keine Sicherheit in Gesellschaftsformen, die Fremde ausschließen statt sie aufzunehmen.“

        Mit letzteren Worten grüßt sie übrigens
        ihr Papst.

      • @Gudrun,

        Ich habe mir vor einiger Zeit die Mühe gemacht und grosse Teile das AfD-Programms gelesen. Danach konnte ich nur sagen, das sind neue Konservative, deren Ansichten man nicht in Gänze teilen muss, aber natürlich ist das keine neue Hitler-Partei. Wer das verleumderisch behauptet und mit Hass-Parolen auf die Strasse geht, macht mir mehr Angst. Insbesondere das fanatische Sendungsbewusstsein derer, die sich anmassen, moralisch auf einer höheren Ebene zu stehen. Ich verstehe auch nicht, warum Patriotismus, also Vaterlandsliebe, etwas Beschimpfenswertes sein soll. Ich finde, dass eher die Vaterlandsverächter eine Gefahr darstellen. Genauso wenig wie die Vorausschau auf die Folgen einer ungezügelten Zuwanderung aus dem muslimischen Raum etwas mit Fremdenfeindlichkeit zu tun hat. Bleibt als letzte Frage: Müssen wir es schafsartig hinnehmen, dass ein grosser Teil des deutschen Volkes das Ende der Existenz Deutschlands herbei zu sehnen scheint?

  7. Ist das eigentlich Volksverhetzung? „Ihr seid nicht wir“ – „Ganz Münster hasst die AFD“.

    • @Realist

      Seien wir mal duldsam und nennen es nicht gleich Volksverhetzung. Aber solche Sprüche sagen mehr aus über die „gutmenschlichen“ Demonstranten als über deren Angriffssziel.

      Das ist Aufruf zur Ausgrenzung einer Minderheit und das Schüren von Hass. Man mag es gar nicht aussprechen, aber DAS geht sichtbarlich in die Richtung Nazi. Tut mir leid…

      PS: Ich habe übrigens mit der AfD nichts zu tun. Unser Denkmodell gibt weitere Auskunft.

    • Stephan Günther

      Ist es das? Ich kann es nicht beurteilen, aber wir zitieren ja lediglich, was an den Anführungszeichen auch ganz gut zu erkennen ist. Wenn es Ihnen um die Demonstranten an sich geht, können sie das ja rechtlich prüfen lassen.

  8. Mich ekelt es einfach bei dem was AFD Leute und Sympathisanten hier verzapfen. Soll euch euer beknackter Landesstolz, Patriotendreck und Fremdenhass doch wie ein Geschwür langsam zerfressen.
    Eure Kinder tun mir am meisten Leid das die mit solchen Gedanken aufwachsen müssen. Ich kenne keine Kinder die Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe bewerten , das tun leider nur Erwachsene bzw lernen Erwachsene Kinder dieses Verhalten.
    Münster bleibt bunt und da werden uns ein paar Brauntöne nicht von abhalten.
    Jetzt ist auch gut, kein Ohr den Münsteraner Schillerpfeifen !

  9. Reinhard Rupsch, MS-Hiltrup

    Die Sache ist gelaufen.
    Die 300 sind zufrieden mit ihrem Neujahrsempfang und die 8.000 haben auch ihr Räppelchen gehabt.
    Ein oder zwei Dutzend AfD-Gäste sind nicht durch die Demonstranten-Massen durchgekommen, die werden schon wissen, was sie das nächste Mal wählen werden.
    Jetzt haben wir erst einmal am Muttertag Wahlen in NRW.
    Bis dahin werden friefertige Linke wieder einmal hunderte von AfD-Plakaten in Münster zerstört haben und vielleicht besuchen uns auch die Pluralismus-/Demokratie-Skeptiker wieder einmal an unserem Info-Stand.
    Es geht seinen Gang… 😛

  10. Respekt Herr Rupsch,
    Hier wird ja mal richtig gezählt, vielleicht sollten sie diese Zahlen mal an die Schillerpfeifen des Vorstands weitergeben.
    Dann würden die vielleicht nicht ihre Alternativen Fakten weiter verbreiten.
    Würden auf den Plakaten Sachen stehen die Substanz hätten würden diese auch nicht abgerissen.
    Ansonsten kann ich nur sagen, rupschen sie mit ihrer Arroganz Münster / Hiltrup einfach den Buckel runter.
    Kein Platz für Mutbürger ( so ein Begriff kann nur auf AFD Mist wachsen )
    Ich finde die Donots haben es hier ganz gut zusammen gefasst, wie Menschen wie sie ticken :

    Endlich ist er wieder wer:
    Der kleine Mann, die große Meinung
    Die Dummheit feiert sein Comeback
    Endlich darf man sich beschweren
    Der Kopf aus Holz wäre gerne eisern
    Und macht doch jeden Schwachsinn mit

    Denn Idioten sind nicht lang alleine
    Und kleine Geistern haben zu viele Freunde

    Die Lügen, das Schweigen
    Der Stolz, der andere verletzt
    Wenn das hier wirklich alles ist
    Dann ohne mich

    Der Dumme hängt die Flagge stets am höchsten
    ich kann den Irrsinn nicht mehr hören
    Der Unmensch ist sich selbst der Nächste
    Lasst uns die Penner doch blockieren

    Denn kein Mensch ist illegal
    Nein, kein Mensch ist illegal

    Die Lügen, das Schweigen
    Der Stolz, der andere verletzt
    Wenn das hier wirklich alles ist
    Dann ohne mich
    Die Ehre, Die Heimat
    Die Arroganz versteh‘ ich nicht
    Wenn’s sich hier nur noch darum dreht
    Dann ohne mich

    Nur Lügen und Schweigen
    Für Ehre und Heimat
    Ohne mich

    Dann ohne mich
    Dann ohne mich
    ohne mich
    Die Lügen, das Schweigen
    Der Stolz, der andere verletzt
    Wenn das hier wirklich alles ist
    Die Ehre, Die Heimat
    Die Ignoranz versteh‘ ich nicht
    Wenn’s sich hier nur noch darum dreht

    • Reinhard Rupsch, MS-Hiltrup

      „Kein Mensch ist illegal“?
      Naja – sein Aufenthalt kann es schon sein.
      Aber was mir wichtig ist: ich will aktiv darüber mit entscheiden können,
      WER hier hereinkommt und was ICH dafür bezahlen muß.
      Nichts anderes will die AfD:
      Ein Einwanderungsgesetz nach kanadfischem oder australischem Vorbild!

  11. Wir halten fest: „Hass“ ist erlaubt, wenn er von den selbsterklärten Guten gegen die „dunklen“ Kräfte der AfD ausgeübt wird.

  12. Wolfgang Mackowiak

    Die Donuts geben eine schöne Analyse von Menschen wie Herrn Klein:
    „Endlich ist er wieder wer, der kleine Mann, die große Meinung. Die Dummheit feiert sein Comeback ….“
    Und so weiter.

  13. Reinhard Rupsch, MS-Hiltrup

    <>
    Dieses Land ist UNSER Land
    Was Eltern mühsam sich erbaut
    Aus Trümmern hoch mit eig´ner Hand
    Auf festem Grund, nicht flüchtgem Sand
    Was uns als Erbe anvertraut
    DAS zu schützen, Freunde, schaut!

    Laßt uns dieses Land gestalten
    Planen ohne Denkverbot
    Die Vernunft soll wieder walten
    Volksentscheide Richtung schalten
    Gold´ne Freiheit statt grün/rot.

  14. Ist Alles Münster eine AFD unterstützende Seite ? Sollte dem so sein würde ich es gerne wissen und vom weiteren Lesen der Seite absehen ? Wäre dankbar für eine Antwort.

    • Stephan Günther

      Herr Klein, wie kommen Sie darauf? Als aufmerksamer Leser sollten Sie durchaus bemerkt haben, wie es sich verhält. Eine Berichterstattung die darauf hindeutet, dass die AfD bei uns hofiert wird oder anders geartete Anzeichen, die auf eine Unterstützung deuten, kann ich nicht entdecken. Ein klares NEIN also von unserer Seite.

      Den Diskurs unter den Artikeln, den halten wir jedoch aus, so lange er sich im rechtlichen und gesitteten Rahmen bewegt.

  15. Wie ich darauf komme ? Hm, das ist natürlich wirklich schwer zu folgern.
    Ich denke ich belasse es mal bei den kurzen Besuchen dieser Seite und ziehe mich zurück.
    Die Werbung für diese Seite wird dann meinerseits nicht wirklich positiv ausfallen, ist aber natürlich alles im Sinne der Demokratievorstellung der AFD.

    • Stephan Günther

      Herr Klein, ich vermute sie gehen davon aus, dass jeder ihre kleine Welt versteht, in der sie sich bewegen. Anders kann ich mir Ihre sarkastische Einleitung nicht erklären.

      Ich frage sie erneut, was lässt sie ernsthaft glauben, dass wir in irgendeiner Art die AfD unterstützen? Wenn sie unsere Seite so aufmerksam und regelmäßig lesen wie sie suggerieren, sollten sie nun wirklich bemerkt haben, dass wir nicht mal in der Nähe dieser Partei stehen.

  16. Den ein oder anderen kritischen Kommentar bei Hern Rupsch hätte ich mir schon gewünscht und das nicht nur in diesem Thread, da dem aber nicht so ist bleib ich der Seite und ihren Inhalten fern.
    In diesem Sinne, bleibt wachsam und menschlich !

    • Stephan Günther

      So ist das mit Wünschen, Herr Klein, sie gehen nicht immer in Erfüllung. Erwartungen und Wünsche sind keine Einbahnstraße und manchmal trifft man nicht aufeinander, sondern fährt aneinander vorbei.

      In diesem Sinne, Reisende soll man nicht aufhalten.

  17. Wow, so viele edle Menschen und echte Demokraten, die die Meinung anderer respektieren! Sie haben die alleinige Deutungshoheit über das, was rechtsextrem, rassistisch und „Hass“ ist. Früher nannte man ds Gesinnungsterror…

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