AfD darf nicht ins Stein-Gymnasium

Frauke Petry, hier beim Neujahrsempfang der AfD im Rathaus, kommt am 13. Mai nun doch nicht nach Münster. (Foto: th)

Was viele Menschen in Münster empört hat, fällt aus – die Wahlkampfveranstaltung der AfD NRW im Freiherr-vom-Stein-Gymnasium wurde abgesagt. Die Gegendemonstration soll dennoch stattfinden.

Als „Informationsveranstaltung des Kreisverbandes“ von der AfD beantragt, war die Stadt durch die Vergabe- und Entgeltverordnung gezwungen, der AfD die Räumlichkeiten zu überlassen. „Im Laufe des 05. Mai erfuhr die Verwaltung, dass auf der Website der AfD NRW die als „Informationsveranstaltung“ titulierte Veranstaltung tatsächlich der offizielle Wahlkampfanschluss der AfD NRW sein soll“, erklärte Stadtdirektor Thomas Paal. Sofort machte die Stadt von dem Rücktrittsrecht Gebrauch und sagte der AfD in einem Schreiben ab.

Demonstriert wird trotzdem. „Das Bündnis Keinen Meter den Nazis hält an den bisherigen Planungen für eine eigene Demonstration fest“, sagte Bündnissprecher Carsten Peters, denn eine Veranstaltung der rassistischen AfD in einer Schule ohne Rassismus sei vollkommen inakzeptabel.

„Es ist gut, dass die Stadtverwaltung die geplante AfD-Veranstaltung im Freiherr-vom-Stein-Gymnasium abgesagt hat“, findet auch die SPD Münster. Die AfD habe bei der Anmeldung falsche Angaben gemacht. „Es war dringend geboten, hier jetzt die Reißlinie zu ziehen“, bewertet Dr. Michael Jung, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, die Entscheidung des Schuldezernenten Thomas Paal, die Genehmigung für die Nutzung der Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums für die AfD zurückzuziehen.

Positiv bewertet der SPD-Fraktionsvorsitzende die Reaktionen der Gievenbecker Schule. „Schulpflegschaft und SchülerInnenvertretung haben sich klar gegen einen Auftritt der AfD im Stein-Gymnasium gestellt und damit ein wichtiges Zeichen gegen Ausgrenzung und Fremdenhass gesetzt“, so Jung.

Die AfD will diese Absage so nicht stehenlassen und werde notfalls rechtliche Schritte gegen die Stadt einleiten, berichtet Antenne Münster.

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2 Kommentare

  1. Wunderschön, lieber einen Gefährder in jeder Schule, als 50 Rechtsradikale. Diese Rechtsradikalen, schon immer hier lebenden Bombenleger, vergewaltigen unsere Frauen, Morden und brechen in Wohnungewn ein und leben in kriminele Familien Clans. Keinen Platz sollen sie haben diese AFD Menschenhasser.Fordern Volksbefragungen – Gehts noch? – ? – oder waren es die anderen die gefährlich sind? Nee Nee, Die Altparteien wissen wer in unserer Nachbarschaft gefährlich ist

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